Ensemblemitglied

Manuel Köhler

Noch bevor Manuel sich das allgemeine Abitur auf dem zweiten Bildungsweg ergaunerte, interessierte er sich nur noch für das Schauspiel und für‘s Entertainment. Es war also lediglich eine Frage der Zeit, bis man ihn auf einer Schauspielschule aufnehmen würde. Der gebürtige Bayer schloss seine staatlich anerkannte Schauspielausbildung 2020 erfolgreich an der Akademie für Darstellende Kunst Bayern ab. Nach Beendigung unterzog er sich einer zehnwöchigen Weiterbildung zum Synchronschauspieler bei Yellow Dubmarine in München.

Der ehemalige Kfz-Mechatroniker hat bereits während seiner Schauspielausbildung zahlreiche Produktionen am Akademietheater Regensburg aktiv beeinflusst: unter anderem spielte er den Musikmeister Miller in Schillers „Kabale und Liebe“, verängstigte und beschimpfte kleine Kinder in der Rolle des Karl Grundeis in einer musikalischen Adaption von Kästners „Emil und die Detektive“, erschlich sich ein Erbe als Axel in Strindbergs „Der Pelikan“, tippelte als der kleine Bär in Janoschs „Komm, wir finden einen Schatz“ über die Bühne und ließ sich in Gorki ́s „Nachtasyl“ als Kostylew von seinen eigenen Mietern erschlagen.

Auch im TV, in Kurzfilmen und Werbeproduktionen tauchte Manuel immer mal wieder auf. Unter anderem wurde der Kurzfilm „Aslama“, in welchem er die Rolle des „Johannes“ übernahm, 2020 für den Deutschen Menschenrechts-Filmpreis nominiert und mit dem 2. Platz gekürt. – Am Bremer Boulevardtheater stellt er sich in zwei Komödien vor: in der „Feuerzangenbowle“ und in „Ich will ein Kind von dir“.